Wer in Deutschland an Babypflege denkt, denkt an PENATEN. Aus diesem Grund interessiert sich der Konzern Johnson & Johnson für das erfolgreiche Unternehmen und nimmt PENATEN in die Konzernfamilie auf.
Den Prinzipien des Erfinders bleibt PENATEN natürlich treu: Die Bedürfnisse von Babys und kleinen Kindern stehen an erster Stelle.
Als Teil von Johnson & Johnson kann PENATEN noch mehr forschen, so dass viele neue Produkte entwickelt werden.
Hier kannst du mehr über die Johnson & Johnson GmbH erfahren, das Unternehmen hinter PENATEN.
Längst ist die PENATEN-Creme zum Klassiker geworden. Doch PENATEN will sicherstellen, dass Babys auch mit anderen hochwertigen Reinigungs- und Pflegeprodukten versorgt sind. Daher werden nun auch Puder, Kinder-Öl und -Seife ins Programm genommen.
Kein Wunder, denn in den 50er Jahren benutzt man zahlreiche verschiedene Produkte für die Babypflege: der Popo wird mit Ölen gereinigt, zum Beispiel Erdnuss-, Oliven- oder Paraffinöl. Anschließend wird Puder aufgetragen, um die Haut trocken zu halten. Für das tägliche Baden verwendet man milde Kinderseife.
Die Entwicklung macht nicht Halt, so dass es 1954 zum Umzug in ein größeres Werk kommt. Mit weiteren Reinigungs- und Pflegeprodukten wird PENATEN schließlich zur kompletten Babypflege-Serie.
Schnell wird klar, dass Max Riese mit der PENATEN-Creme den Nagel auf den Kopf getroffen hat. 1929 werden bereits 436.000 Dosen verkauft – und das, obwohl ursprünglich nur 10.000 geplant waren. 10 Jahre später ist die Produktion nochmals um das dreizehnfache gestiegen: 1939 verlassen 6.019.000 Creme-Töpfchen das Werk.
In der Babypflege hat sich in der Zwischenzeit viel getan. Es gibt nun Bücher zur Pflege von Säuglingen und es wird eine ganze Reihe an Pflegeregeln angewendet. Beispielsweise sollen die Kleinen einmal am Tag gebadet werden. Gewickelt wird mit sauberen, ausgekochten Stoffwindeln zu jeder Mahlzeit.
Weil aber noch immer vielen Eltern nicht klar ist, wie man Wundwerden von Babypopos verhindern kann, verschreibt sich PENATEN der Aufklärung. Gemeinsam mit einer Kinderpflegestation wird 1935 der Film „Warum schreit das Kind“ produziert. Thema: Richtiger Wundschutz. Er erklärt Müttern, wie Babys wund werden und warum die Pflege des Windelbereichs beim Wickeln so wichtig ist. Zwar wirken Schauspieler und Aussprache in diesem frühen Film heute ziemlich seltsam, aber die Inhalte sind auch nach heutigem wissenschaftlichen Stand tatsächlich noch akkurat.
Die Kombination aus eigener intensiver Forschung zum Thema Babyhaut und –pflege und der Zusammenarbeit mit Experten, die tagtäglich mit der Babypflege zu tun haben, wird für PENATEN zur wichtigsten Vorgehensweise.
Es ist soweit: Max Riese findet mit einem aus Schafswolle gewonnenen Fett endlich eine Lösung. Seine neuartige Creme haftet lange und weist Feuchtigkeit ab, so dass sie die zarte Babyhaut zuverlässig vor dem Wundwerden schützt – ein Meilenstein in der Babypflege.
Elisabeth, die Frau von Max Riese, beschäftigt sich intensiv mit römischer Geschichte. Dabei findet sie den perfekten Namen für die Creme ihres Mannes: „PENATEN“ sind häusliche Schutzgötter des Altertums und verkörpern wunderbar Max' Wunsch, mit seinen Produkten über Wachstum und Gedeihen von Kindern zu wachen.
Am 17. September 1904 meldet der stolze Erfinder das „Hautkonservierungsmittel PENATEN Creme“ beim Patentamt in Berlin an. In Rhöndorf bei Bonn gründet er gleichzeitig die Firma PENATEN.




