Ernährung in der Schwangerschaft

Eine gesunde Ernährung ist für Schwangere ganz besonders wichtig. Denn das Kind, das sich im Bauch entwickelt, braucht viele Nährstoffe. Du solltest dich also gesund und ausgewogen ernähren. Außerdem solltest du manche Lebensmittel meiden. Hier findest du einen Überblick über die wichtigsten Ernährungsregeln in der Schwangerschaft.

Was du zu dir nehmen solltest

  • Viel Obst und Gemüse. Die Experten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfehlen 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag. 
  • Kohlenhydrate. Nach Obst und Gemüse sollten Kohlenhydrate aus Brot, Reis, Nudeln und Kartoffeln den zweitgrößten Teil der Ernährung ausmachen. Wenn möglich, solltest du Vollkornprodukte und Kartoffeln in der Schale benutzen, weil sie mehr Nährstoffe und Ballaststoffe haben.
  • Milchprodukte. Joghurt, Käse und andere Milchprodukte sollten den drittgrößten Teil in deiner Ernährung ausmachen.
  • Proteine. Den Abschluss bilden Proteine aus Fisch, Fleisch, Eiern und Hülsenfrüchten. Iss zweimal wöchentlich Fisch und halte dich bei Fleisch und Eiern möglichst zurück. Geflügelfleisch ist gesünder als Rind oder Schwein.
  • Multivitamin-Präparat. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du genügend Nährstoffe über Lebensmittel zu dir nimmst, kannst du zusätzlich ein Multivitamin-Präparat nehmen. Lass dich hierzu von deinem Arzt beraten, er kann dir spezielle Produkte für Schwangere empfehlen. Diese enthalten beispielsweise mehr Folsäure als gewöhnliche Multivitamintabletten. 

Was du vermeiden solltest

  • Alkohol. Experten empfehlen, während der Schwangerschaft vollständig auf Alkohol zu verzichten. Auch bei kleinen Mengen Alkohol kann eine Schädigung des ungeborenen Kindes nicht ausgeschlossen werden.
  • Zu viel Koffein. Auch Koffein im Übermaß schadet dem Fötus. Du solltest nicht mehr als zwei Tassen Kaffee am Tag zu dir nehmen. 
  • Rohmilchprodukte, rohes Fleisch und roher Fisch. In Lebensmitteln aus roher Milch bilden sich leicht Bakterien, die zu einer Lebensmittelvergiftung führen können. Schwangere sind dafür besonders anfällig und sollten deswegen auf Produkte aus pasteurisierter Milch zurückgreifen. Aus dem gleichen Grund verzichtest du besser auch auf rohes Fleisch, rohen Fisch und Schimmelkäse. 
  • Rohe Eier. In rohen Eiern können sich Salmonellen bilden, ein weiterer Erreger, der Lebensmittelvergiftungen hervorruft. Rohe Eier werden vor allem für hausgemachte Mayonnaise, Sauce Hollandaise, Mousse au Chocolat, Tiramisu und Co. benutzt. Auch vom rohen Kuchenteig solltest du in der Schwangerschaft nicht naschen.
  • Leber. Leber enthält hohe Mengen an Vitamin A. Weil dieses Vitamin in großen Mengen schädlich für den Embryo sein kann, rät das Bundesinstitut für Risikobewertung Schwangeren zum Verzicht auf Leber.

Du möchtest wissen, wie sich das ungeborene Kind im Bauch entwickelt? Unter Entwicklung des Embryos erfährst du alles zu den einzelnen Entwicklungsschritten vom Embryo, zum Fötus, zum Baby.

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