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So klappt das Stillen

Ob sanfte Massage für den Babybauch, Infos zum Stillen oder
Wissenswertes für einen harmonischen Tagesablauf mit Ihrem
Baby: Hier finden Sie, was Ihnen gut tut. Schließlich brauchen
auch Mamas manchmal eine Pause – oder einen guten Rat.
Damit sie das Leben mit Ihrem Baby von Anfang an richtig
genießen können.
PENATEN® Babypflege

So klappt das Stillen

Die meisten Frauen möchten Ihr Baby erst einmal stillen. Denn das Stillen hat viele Vorteile für Mutter und Kind. Die Muttermilch ist nicht nur leicht verdaulich. Sie ist auch exakt auf die Ernährungsbedürfnisse Ihres Babys abgestimmt. Und sie enthält Abwehrstoffe, die Ihr Kind vor vielen Infektionskrankheiten schützen. Ausschließliches Stillen in den ersten sechs Monaten gilt außerdem als vorbeugend gegen Allergien. Nicht zuletzt hat das Stillen den großen Vorteil, dass die Nahrung Ihres Babys immer bereit steht: hygienisch einwand-frei und richtig temperiert.

Eine ganz besondere Form der Nähe

Doch Stillen ist viel mehr. Es ist auch Nahrung für die Seele. Der enge Körperkontakt, die innige Nähe und das Finden des gemeinsamen Rhythmus: All das setzt in ganz besonderer Weise die in der Schwangerschaft begonnene Bindung zwischen Ihnen Schwangerschaft und Mamaund Ihrem Baby fort. Das Stillen ist an sich ein Vorgang, den Mutter und Kind von Natur aus beherrschen. Die meisten Kliniken unterstützen heute das erste Anlegen sofort nach der Geburt – noch vor dem Baden, Wiegen und Messen. So erhält das Baby die wertvolle Vormilch, Mutter und Kind können die Stillbeziehung sofort beginnen. Dass anfangs Fragen auftauchen oder Sie manchmal unsicher sind, ist ganz normal. Vertrauen Sie einfach Ihrem Körper und sich selbst. Zusammen mit Ihrem Baby werden Sie bald zu einem gut eingespielten Stillteam werden. Sie finden kompetente Unterstützung bei Ihrer Kinderkrankenschwester, Ihrer Hebamme, Ihrem Kinderarzt oder in Stillgruppen. Genießen Sie die gemeinsame, innige Zeit des Stillens – und lassen Sie sich ruhig von Ihrem Partner, Ihrer Familie oder Freunden helfen. Denn am besten gönnen Sie sich Ruhe, wann immer es Ihnen möglich ist.

Selbstverständlich können Sie Ihr Baby auch nach einem Kaiserschnitt stillen. In den ersten Tagen brauchen Sie nur etwas mehr Unterstützung, da Ihnen manche Bewegungen noch schwer fallen.

Stillen nach Plan? Diese Zeiten sind vorbei

  • „Alle x Stunden anlegen!“ Solche strikten Regeln sind Vergangenheit. Stillen Sie Ihr Baby einfach nach Bedarf, also so oft und so lange, wie Sie beide es möchten. Das Trinken Ihres Babys reguliert die Milchbildung. Ein gesundes, voll ausgetragenes Baby benötigt keine andere Nahrung neben der Muttermilch.

  • Eine gute Stillposition ist sehr wichtig, damit Ihr Kind richtig trinken kann: Am besten machen Sie beide es sich erst einmal richtig bequem, damit Sie ganz entspannt sind. Hilfreich sind Kissen als Stütze. Egal, ob Sie im Sitzen oder im Liegen stillen: Ideal ist es, wenn Ihr Kind Ihnen mit dem ganzen Körper zugewandt ist. So kann es beim Trinken möglichst viel Brust fassen. Das schont nicht nur Ihre Brustwarzen. Es ermöglicht es Ihrem Baby auch, richtig zu trinken und die Brust gut zu leeren. Das regt die Milchbildung weiter an.


1. „Bauch an Bauch“ trinkt sich’s am besten

Legen Sie Ihren Arm auf der Seite, an der das Kind trinken wird, um Ihr Baby herum. Sein Köpfchen ruht in Ihrer Ellenbeuge, Ihr Unterarm stützt seinen Rücken. Am besten schmiegt sich der Bauch Ihres Kindes an Ihren. So ist sein Gesicht ganz zur Brust gerichtet – der Mund Ihres Babys sollte sich in Höhe der Brustwarze befinden. Bildet sein Ohr mit Schulter und Oberarm eine Linie, ist das Köpfchen ist nicht überstreckt. Dann kann Ihr Kind richtig schlucken.


2. So bieten Sie Ihrem Baby die Brust an

Falls Ihr Baby nicht von alleine den Mund öffnet, können Sie mit Ihrer Brustwarze sanft über seine Unterlippe streichen. Das löst den Such- und Saugreflex aus. Sobald Ihr Baby den Mund geöffnet hat, ziehen Sie es an Ihren Körper heran. Wichtig ist, dass Ihr Baby einen großen Teil des Warzenhofes mit in den Mund nimmt. Liegt Ihr Kind gut an der Brust an, sind seine Lippen so weit nach außen gestülpt, dass es einen „Kussmund“ macht.


3. Ihr Baby beginnt zu saugen

Während des Trinkens atmen Babys durch die Nase. Die ist so geformt, dass sie ausreichend Luft bekommen, auch wenn sie nah an der Brust anliegen. Zur Unterstützung können Sie den Po des Kindes noch näher an sich heranziehen. Normalerweise lässt ein sattes Kind die Brustwarze von alleine los. Wenn nötig, können Sie Ihr Kind sanft lösen, indem Sie Ihren kleinen Finger sanft in seinen Mundwinkel schieben. So heben Sie das Vakuum auf, das sich beim Saugen bildet.


4. Schön bequem: im Liegen stillen

Beim Stillen im Liegen drehen Sie sich auf die Seite, am besten mit Kissen gut abgestützt. Das Kind schmiegen Sie einfach wieder „Bauch an Bauch“ an sich. Wenn es flach liegt, auch mit dem Köpfchen, kann es die untere Brust gut mit dem Mund fassen. Probieren Sie ruhig auch mal weitere Stillpositionen aus. Sie können Ihr Baby zum Beispiel im Sitzen auch im „Rückengriff“ stillen. Dabei liegt Ihr Baby Hüfte an Hüfte um Ihre Seite geschmiegt an der Außenseite der Brust an. So kann es besonders gut die Muttermilch aus den Außenbereichen der Brust ausmassieren und leer trinken.


 
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