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Jul 2010
15
Mit dem Baby unterwegs: der erste Familienurlaub


Blog-Team

Endlich ist es soweit: ihr kleiner Knirps ist auf der Welt und die Sonne strahlt mit den stolzen Eltern um die Wette. Nun steht der erste Sommerurlaub vor der Tür. Aber was müssen Sie beim Reisen mit einem Baby beachten?

Ist das Baby mit an Bord, sollte eine gewisse Grundausstattung vorhanden sein. Je nachdem, welches Fortbewegungsmittel Sie nutzen, sollten Sie folgendes beachten:

Auto
Eignet sich gut für Kurzstrecken, da man sehr flexibel ist, alles im Kofferraum verstauen und Pausen nach Bedarf einlegen kann und auch sollte. Ein Baby braucht Bewegung und wird schnell unruhig, wenn es zu lange in der Babyschale ausharren muss. Sie sollten bei der Autofahrt auf eine Sonnenblende achten, um Ihr Baby vor zu starker Sonneneinstrahlung zu schützen.

Bahn
Bietet viele Bewegungsmöglichkeiten. Sie sollten vorher allerdings einen Platz im Kinderabteil reservieren und das Baby nicht direkt am Fenster platzieren. Auch da bietet sich eine Sonnenblende mit Saugnoppen an. Sowohl bei einer Auto- als auch Bahnreise sollten gerade im Sommer immer genügend Getränke für das Baby mitgenommen werden, damit für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr gesorgt ist.

Flugzeug
Im Flugzeug reisen ist meist nicht sehr komfortabel. Babys erhalten keinen eigenen Sitz und müssen auf dem Schoß transportiert werden. Das kann ziemlich eng werden. Deshalb ist es ratsam einen Sitz in der ersten Reihe zu reservieren. Dort kann man bei einigen Fluggesellschaften eine Babyliege platzieren. Auch dies sollte möglichst früh angefragt werden. Der Kinderwagen kann bis zur Flugzeugtür mitgeführt werden und wird dann im Gepäckraum verstaut.

Beim Start und der Landung sollte das Baby an einem Schnuller nuckeln oder etwas essen, um den Druck auf den Ohren auszugleichen. Flugbegleiterinnen können Fläschchen aufwärmen. Zudem sollte das Baby nie direkt unter der Klimaanlage sitzen und vor Start oder Landung gewickelt werden, da die Wickeltische in der Flugzeugtoilette sehr eng sind. Eine Reiserücktrittsversicherung ist immer eine gute Idee.

Egal für welches Fortbewegungsmittel Sie sich entscheiden: generell ist es vorteilhaft sich beim Verreisen an den Schlafenszeiten des Babys zu orientieren und mit einem Kleinkind nie länger als zwei Stunden zu reisen. Ein Linienflug weist meist bessere Abflugzeiten auf, als ein Charterflug und abends ist die Gefahr in einen Stau zu geraten geringer.

Unter „Mit einem Baby auf Reisen“ finden Sie einen weiteren Beitrag zum Thema inklusive einer Checkliste, die alles beinhaltet, was für die Reise nötig ist.

Welche Erfahrungen haben Sie im letzten Urlaub mit Ihrem kleinen Schatz gemacht? Wie sind Sie gereist und welche Tricks haben Sie angewendet? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

Und nun wünschen wir Ihrer jungen Familie schon einmal einen herrlichen Sommerurlaub und sagen „gute Reise“.

Viele Grüße,
Ihr Penaten®-Team
Kategorien: Sonstiges, Babypflege

12 Kommentare zu diesem Beitrag

1.
Anna Kühn meint:
18. August 2010 um 17:17 Uhr
Wie können sie mit so einem Bild Werbung machen!!! Wenn Kinder sorum getragen werden ist das schädigend für die Wirbelsäule und die Genitalien. Mit freundlichen Grüßen Anna Kühn
2.
PENATEN® Beratung meint:
23. August 2010 um 13:28 Uhr
Liebe Frau Kühne, vielen Dank für die kritischen Rückmeldungen zu unserem Blog Foto. Wir hatten nicht mit Rückmeldungen zum Foto gerechnet, da es das Thema nur einleiten sollte, aber keinen direkten Bezug zum Text nimmt. Da wir aber alle Blog-Beiträge sehr ernst nehmen, haben wir auf Grund Ihrer Rückmeldung mehrere unabhängige Experten zu der dargestellten Trageweise befragt. Diese bestätigten uns, dass die abgebildete Trageform bei Babies, die älter als 6 Monate sind, völlig unbedenklich ist. Da das Foto jedoch zu Unsicherheit und Verwirrung geführt hat, haben wir uns entschlossen, es auszutauschen. Ihre Penaten® Beratung
3.
Seni meint:
18. August 2010 um 20:25 Uhr
Echt "tolles" Bild, das Kind mit dem Gesicht nach vorne zur Tragen ist schlecht für den Rücken. Ich glaube da kaufe ich eure Produkte lieber nicht, wenn ihr soviel Interesse an der kindlichen Entwicklung habt. Hauptsache gut aussehen ob es gesund ist ist ja egal!!!!!
4.
PENATEN® Beratung meint:
23. August 2010 um 13:32 Uhr
Liebe Seni, bitte lesen Sie hierzu unsere Antwort zum ersten Blog-Beitrag. Natürlich liegt auch uns das Wohl der Babies am Herzen. Vielen Dank, dass Sie sich zu dem Foto geäußert haben. Ihre Penaten® Beratung
5.
Julia J. meint:
20. August 2010 um 21:21 Uhr
Das Foto oben ist ja nett anzuschauen, sollte aber ersetzt werden: Gewiss meinen Sie die Eltern es nur gut wenn sie ihr Kind im Baby Björn tragen, aber ich rate aus folgenden Gründen vom Baby Björn ab. - das Baby sitzt fast mit dem kompletten Gewicht auf einen zu schmalen Steg, besonders mit seinen Genitalien - die Beinchen hängen senkrecht herunter - der Rücken wird nur von hinten gehalten, dass Baby kann seitlich in der Wirbelsäule abknicken - das Kind sackt in sich zusammen das zu Atemproblemen führen kann - die Wirbelsäule kann zusammengestaucht werden, da das Gewicht nur am Gesäß gehalten wird und der Rücken wird unnatürlich gerade gestützt/gedrückt - Kopf und Nacken haben überhaupt keinen Halt Bitte NIEMALS Babys mit dem Blick nach vorne tragen weil : - dabei liegt das gesamte Gewicht auf dem Schambein ganz besonders bei Jungen entsteht ein zu hoher Druck auf die Hoden - das Baby hat fast nur die Möglichkeit einzuknicken oder ins Hohlkreuz überzugehen besonders wenn es von der Mutter getragen wird ( aufgrund der Brust) - Das Baby ist den einströmenden Reizen ohne Rückzugsmöglichkeit ausgeliefert Richtig wäre: - ein ausreichender breiter Steg ja nach dem Alter des Babys - Spreiz- Anhock- Haltung; die Knie müssen in Höhe des Bauchnabels sein - der Bauch des Babys muss zu Ihrem Körper hingewandt sein - Unterstützung des Rückens d. h. ein Rundrücken muss gewährleistet sein - der Nacken und der Kopf muss ausreichend abgestützt werden Warum kein "Baby Björn"? Ein Baby kommt mit einem runden Rücken auf die Welt. Die Wirbelsäule befindet sich in der sogenannten Totalkyphose (Krümmung). Sie hat ein ganzes Jahr Zeit, sich zu strecken. Die Streckung ist abgeschlossen, wenn das Kind frei stehen kann und beginnt zu laufen. Die Streckung verläuft in drei Phasen, zuerst streckt sich die Halswirbelsäule. Das merkt man daran, dass das Kind den Kopf aus der Bauchlage abheben kann. Die zweite Phase betrifft die Brustwirbelsäule und dauert etwa bis das Kind sitzen kann. Und die dritte Streckung betrifft die Lendenwirbelsäule. Dann hat die WS die endgültige gestreckte S-Form. Das zweite Problem ist die Entwicklung der Hüfte und der Hüftgelenke. Beim richtigen Tragen nimmt das Kind die Anhock-Spreiz-Haltung ein, die Beinchen nach oben angewinkelt und breit gespreizt und am Körper des Trägers abgestützt. So entwickelt sich die Hüfte optimal. Wenn man das weiß, kann man daraus Anforderungen ableiten, wie eine Tragehilfe beschaffen sein muss. Bei einer Tragehilfe, bei der das Kind durch einen schmalen Steg zwischen den Beinen gehalten wird, ist eine Anhock-Spreiz-Haltung nicht möglich. Die Beinchen hängen senkrecht nach unten, das Kind hat keine Möglichkeit, seinen Körper abzustützen. Möglicherweise macht es den Versuch, wenn der Steg breit genug ist, einfach weil sein Körper anatomisch so vorgeformt ist, aber es wird abrutschen und dann doch hängen. (Stell dir mal vor, DU müsstest längere Zeit in dieser Haltung hängen, aua!) Zum Rundrücken: Die Tragehilfe muss so beschaffen sein, dass der RUNDE Rücken in jeder Phase seiner Entwicklung/Streckung gut abgestützt ist. Die Tragehilfe muss sich so cm für cm anpassen lassen, dass diese Stützung möglich ist, und zwar so, dass der Rücken rund sein kann, wenn er denn noch rund ist. Wenn das Kind im Babybjörn sitzt, ist sein Rücken schön gerade. Jeder Stoß, jeder Schritt der Trägerin überträgt sich direkt auf die gerade gedrückte WS des Kindes. Gruß Julia
6.
PENATEN® Beratung meint:
23. August 2010 um 13:40 Uhr
Liebe Julia, vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung. Wie bereits in unserer Antwort zum ersten Beitrag geschrieben, haben uns Experten bestätigt, dass diese Trageweise für Babies ab dem 6. Lebensmonat unbedenklich ist. Dennoch haben wir uns dazu entschlossen, das Foto auszutauschen, da uns die Blog-Antworten gezeigt haben, dass dieses Thema nicht einfach zu beantworten ist. Nochmals herzlichen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Ihre Penaten® Beratung.
7.
A. aus S. meint:
20. August 2010 um 22:58 Uhr
Schade, dass das Baby in einer so ungeeigneten Trage getragen wird... Und nach vorne gerichtet ist gleich nochmal ungünstiger aus vielerlei Gründen, die man ja recherchieren könnte.
8.
PENATEN® Beratung meint:
23. August 2010 um 13:41 Uhr
Liebe A., vielen Dank für die kritische Rückmeldung zu unserem Blog Foto. Wir hatten nicht mit Rückmeldungen zum Foto gerechnet, da es das Thema nur einleiten sollte, aber keinen direkten Bezug zum Text nimmt. Da wir aber alle Blog-Beiträge sehr ernst nehmen, haben wir auf Grund Ihrer Rückmeldung mehrere unabhängige Experten zu der dargestellten Trageweise befragt. Diese bestätigten uns, dass die abgebildete Trageform bei Babies, die älter als 6 Monate sind, völlig unbedenklich ist. Da das Foto jedoch zu Unsicherheit und Verwirrung geführt hat, haben wir uns entschlossen, es auszutauschen. Ihre Penaten® Beratung
9.
floramberg meint:
20. August 2010 um 22:59 Uhr
Guten Tag. Ich schätze Ihre Produkte sehr. Leider haben Sie ein ungünstiges Foto ausgesucht, nämlich ein Baby, das falsch getragen wird. Es ist nicht gut, wenn das Kind mit Blick nach vorn getragen wird: Erstens macht es so ein Hohkreuz, zweitens kann man so den Kopf nicht stützen, drittens hat es keine Rückzugsmöglichkeit und viertens sitzt es auf den Genitalien, die so zusammen gedrückt werden. Babys und Kleinkinder, die wachsen und nicht mehr vor dem Bauch getragen werden möchten, sollten besser auf dem Rücken der Mutter getragen werden.
10.
PENATEN® Beratung meint:
23. August 2010 um 13:50 Uhr
Liebe Floramberg, herzlichen Dank für Ihren kritischen Beitrag. Auch, wenn uns Experten bestätigt haben, dass die dargestellte Trageweise für Babies ab 6 Monaten unbedenklich ist, werden wir das Foto austauschen. Vielen Dank für Ihren Hinweis. Ihre Penaten® Beratung.
11.
Christiane Engler meint:
04. November 2010 um 10:28 Uhr
Hallo, zum einen freue ich mich, das sie dieses Foto entfernt haben, danke! Zum anderen muss ich sie aber mal fragen welche "Experten" sie konsultiert haben, die die Aussage machen, ab 6 Monaten sei falsches (!) tragen unbedenklich???? Tut mir leid, aber dies können keine guten Experten gewesen sein. Mit 6 Monaten ist die kindliche Wirbelsäule noch längst nicht ausgereift (besitzt noch nicht die typische s-Form die Erwachsene haben!). Ganz zu Schweigen von der Hüftentwicklung die nur optimal in der Anhock-Spreizstellung gewährleistet und welche im Babybjörn nicht möglich ist! Bis zum 1. Lebensjahr müssen Babys in Tragen einen leicht gerundeten Rücken haben, und der Babybjörn unterstützt diese Haltung auf keinen Fall! Zudem hat ein Baby mit 6 Monaten immer noch Genitalien die durch den Babybjörn gequetscht werden, da der Steg zu schmal ist (vor allem bei Jungs kann das zu Unfruchtbarkeit führen!). Stellen Sie sich vor, man würde Sie an einer Stoffwindel, die man durch ihren Schrittbereich führt, an einem Baum aufgehängen! Das würde in etwa dem Tragegefühl entsprechen das Babys im Babybjörn haben. Studenten haben das mal als Thema behandelt und diesen schmerzhaften Selbstversuch gestartet. Nur das allerallerneueste Babybörn-Modell verfügt mittlerweile gottseidank über einen breiteren Steg! Statt also immer darauf hinzuweisen welchen "Expertenrat" sie erhalten haben, sollten Sie sich bitte RICHTIG informieren; es gibt z.Bsp. im Internet genug Ratgeberseiten dazu. Sei es von Trageberaterinnen, Hebammen, Orthopäden oder Kinderärzten.
12.
PENATEN® Beratung meint:
08. November 2010 um 10:39 Uhr
Liebe Frau Engler, auch für Ihren Beitrag möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Wir finden es toll, dass unsere Forumsteilnehmer so engagiert sind und diesen Weg nutzen, ihre Meinung darzulegen. Vielen Dank dafür! Ihre Penaten® Beratung

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