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Wundschutz

Windelwechsel leicht gemacht

Rund um die Uhr in Windeln – das ist eine echte
Herausforderung für die Haut am Babypo. Und ein
wunder Po ist keine Bagatelle, sondern tut Ihrem Schatz
richtig weh. Schenken Sie ihm daher Ihre besondere
Aufmerksamkeit - mit diesen Wickel- und Pflegetipps
bleibt der Babypopo rundum gesund.
PENATEN® Babypflege
Windelwechsel – Verwöhnzeit für den zarten Babypopo!
Bevor die Windelzeit vorüber ist, werden Sie Ihr Baby mehrere Tausend Mal frisch gewickelt haben. Sie können daher ganz sicher sein: Bald werden Sie jeden Handgriff perfekt beherrschen. Und daher beim Wickeln ganz entspannt mit Ihrem Baby plaudern, spielen und schmusen können. Ein Kuss aufs Babybäuchlein, ein kleines Kribbel-Krabbelspiel machen die Wickelminuten so zu einem wahren Gewinn fürs Familienleben.

Ein Gewinn für die empfindsame Babyhaut ist liebevolle Pflege auf alle Fälle. Sie hilft ihr, gerade im belasteten Windelbereich zart und gesund zu bleiben. Besonders wichtig ist dabei neben der gründlichen, aber sanften Reinigung der Wundschutz durch eine geeignete Creme.

Zuerst machen wir deinen Popo schön sauber!

Damit nichts die Haut reizt, ist es wichtig, den Babypo bei jedem Wickeln sanft und gründlich zu reinigen. Das erleichtern Ihnen spezielle Baby-Pflegetücher. Sie reinigen und pflegen Wundschutzin einem und sind so anschmiegsam, dass Sie damit problemlos auch Hautfalten säubern können. Hatte Ihr Baby Stuhlgang, können Sie gröbere Rückstände auf der Haut mit einer sauberen Windelecke abnehmen. Danach lässt sich der Popo gut mit Pflegtüchern reinigen. Ist er sehr verklebt, tupfen Sie ihn behutsam mit einem in warmes Wasser getauchten Waschlappen sauber. Wasser allein reicht allerdings nicht aus, um wasserunlösliche Substanzen zu entfernen. Am besten reinigen Sie die Haut daher anschließend noch mit einem Pflegetuch. Oder mit einem Wattebausch und etwas Baby-Öl. Übrigens ist es wichtig, von vorne nach hinten zu wischen. So vermeiden Sie, dass Keime aus dem Stuhl in die Scheide oder Harnröhre gelangen, wo sie Entzündungen auslösen könnten.

Was versteckt sich denn in diesen niedlichen Speckfältchen?

Die wonnigen Speckfältchen an den Beinen, den Ärmchen und am Hals sind typisch für Babys. Sie erfordern allerdings besondere Sorgfalt bei der Pflege. Denn wo Haut auf Haut liegt, reagiert sie schnell gereizt. In Hautfalten sammelt sich allerlei an, leicht bilden sich hier Klümpchen aus Hautschuppen, Cremeresten und Fusseln. Die können auf der Haut scheuern. Es ist daher sinnvoll, dass Sie beim Windelwechsel auch die Leistenbeuge säubern. Am leichtesten geht das, wenn Sie die Haut mit einer Hand sanft etwas auseinander schieben. Nun können Sie die Falte sauber tupfen, etwa mit einem Baby-Pflegetuch.

Übrigens: Babys dürfen Speckröllchen haben! Die Fettpölsterchen sorgen dafür, dass Ihrem Baby immer warm genug ist. Denn das so genannte braune Fettgewebe, das für Babys typisch ist, verbraucht Kalorien und produziert dadurch Wärme. Sobald Ihr Kind aktiver wird, krabbelt und läuft, schwinden die Polster allmählich, denn sie werden überflüssig. Jetzt sorgen, wie bei uns Großen, Muskelbewegungen dafür, dass Ihrem Kind nicht zu kalt wird: Wenn Ihr Kind fröstelt, beginnt es zu zittern. Durch diese unwillkürliche Muskelaktivität produziert der Körper Wärme. Bei Babys funktioniert das noch nicht, daher der „Babyspeck“. Sie wollen wissen, ob die Gewichtsentwicklung Ihres Babys normal verläuft? Fragen Sie einfach bei der nächsten Vorsorgeuntersuchung Ihren Kinderarzt.


Und jetzt kommt noch ein Tupfer Creme drauf!

Ihr Baby ist munter und gut gelaunt? Dann lassen Sie es ruhig noch ein, zwei Minuten mit nacktem Po strampeln. Das bereitet Babys großes Vergnügen und tut der Haut am Po besonders gut. Bevor die frische Windel drumkommt, betupfen Sie die Haut am besten dünn mit etwas Wundschutzcreme. Sie hilft der Haut, Feuchtigkeit zu bewahren, schützt sie vor Nässe und anderen reizenden Einflüssen. Das beugt dem Wundwerden vor.

Der letzte Check: Sitzt die Windel richtig?

Eine Windel, die nicht gut sitzt, kann auf der Haut reiben, speziell an den Beinabschlüssen. Am besten kontrollieren Sie, ob hier aus Versehen am Bündchen etwas nach innen gestülpt ist. Dann könnte die Kante kratzen. Außerdem hält die Windel unter Umständen nicht dicht.

Tipp: Am besten halten Sie beim Wickeln immer mit einer Hand Kontakt zu Ihrem Kind. Für Ihr Baby ist das angenehm beruhigend und es kann es sich auf Ihre Berührungen besser einstellen. Außerdem kommt dieser dauernde Kontakt der Sicherheit zu Gute. Babys können von einem Augenblick auf den anderen heftig strampeln oder sich plötzlich umdrehen. Das führt immer wieder dazu, dass Kinder vom Wickeltisch stürzen. Achten Sie daher sicherheitshalber darauf, Ihr Baby dort niemals alleine zu lassen.
Familien-Rituale
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