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Tun Sie sich etwas gutes

Ob sanfte Massage für den Babybauch, Infos zum Stillen oder
Wissenswertes für einen harmonischen Tagesablauf mit Ihrem
Baby: Hier finden Sie, was Ihnen gut tut. Schließlich brauchen
auch Mamas manchmal eine Pause – oder einen guten Rat.
Damit sie das Leben mit Ihrem Baby von Anfang an richtig
genießen können.
PENATEN® Babypflege
Verwöhnprogramm für den tollsten Bauch der Welt
Anfangs ist noch nichts zu sehen, dann wölbt er sich zaghaft – und plötzlich ist er unübersehbar: der Schwangerenbauch. Am Ende der Schwangerschaft erreicht er in Höhe des Nabels durchschnittlich gut 100 cm Umfang. Bei vielen Frauen verschwindet irgendwann das Nabelgrübchen und der Nabel stülpt sich vor (ist das Baby auf der Welt, zieht er sich jedoch bald wieder zurück).
Schwangerenbäuche sind genauso individuell wie die werdende Mutter und ihr heranwachsendes Kind. Wann der Bauch sich wie stark wölbt, ob er spitz oder kugelig ist, wie groß er überhaupt wird – all das hängt von den verschiedensten Faktoren ab. Es spielt  zum Beispiel eine Rolle, wie eine Frau sich hält oder ob sie schoneinmal ein Kind bekommen hat. Dann sind Muskulatur und Gewebe oft etwas nachgiebiger und der Bauch wölbt sich früher. Auch bei sehr schlanken Frauen fällt der Schwangerenbauch eventuell früher auf als bei eher kräftig gebauten. Allen Überlieferungen zum Trotz sagt die Form des Bauches allerdings nichts über das Geschlecht des Kindes aus!

Eine große Aufgabe für Ihre Haut

Eines ist jedoch sicher: Ihre Haut vollbringt in der Schwangerschaft Höchstleistungen. Je größer Ihr Baby wird, desto mehr Platz braucht es und desto stärker wird Ihre Haut gedehnt. Häufig reagiert die Haut am Bauch auf diese starke Belastung mit Spannungsgefühlen oder Schwangerschaft und Mamasogar Juckreiz. Sie ist daher jetzt für besonders liebevolle Pflege doppelt dankbar. Verwöhnen Sie Ihre Haut ruhig 2-mal täglich, indem Sie Babyöl oder eine milde Lotion auftragen. Besonders angenehm fühlt es sich an, wenn Sie Ihre Hände parallel zueinander auf Ihren Bauch legen, dann mit Ihren Fingerspitzen von unten zum Nabel und weiter zu den Bauchseiten gleiten. Gehen Sie dabei ganz sanft vor und genießen Sie das entspannende Gefühl.



Eine Bauchmassage tut rundum gut

Bewährt hat sich auch eine sanfte Zupfmassage der Bauchhaut. Sie regt die Durchblutung an und lockert sanft das Bindegewebe. So geht’s:

  • Verteilen Sie das Pflegeprodukt Ihrer Wahl behutsam auf Ihrem Bauch. Lieber sparsam dosieren, sonst ist die Haut zu rutschig. Ist Ihnen das angenehmer, können Sie die Haut auch nach der Massage eincremen oder -ölen.
  • Greifen Sie einfach mit Daumen, Zeige und Mittelfinger eine Partie Bauchhaut. Diese ziehen Sie nun mehrmals leicht in die Höhe, ohne die Haut zu zwicken.
  • Damit Sie keine Stelle vergessen, ist es praktisch, im Uhrzeigersinn rund um den Bauch zu wandern. Sie können immer zwei, drei Zentimeter neben der Stelle, die Sie zuletzt ge-zupft haben, eine neue Hautpartie greifen.

Sollte es bei Ihnen Anzeichen für vorzeitige Wehen geben, ist es sinnvoll, auf die Bauchmassage zu verzichten. Ob diese für Sie in Frage kommt, besprechen Sie besser erst mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin.

Ui, fühl mal, da strampelt jemand!

Natürlich kann auch der werdende Papa den Babybauch mal liebevoll massieren. Zum Beispiel, indem er Öl oder Lotion mit der Hand in sanft kreisenden, langsamen Bewegungen darauf verteilt. Wenn Sie beide dafür

Schwangerschaft und Mama

einen ruhigen, entspannten Moment wählen, haben Sie vielleicht das Glück, dass Ihr Baby sich meldet. Sein Strampeln, ein Purzelbaum, der es näher an die gestreichelte Stelle Ihrer Bauchdecke bringt, ist dann auch von außen zu fühlen. Das ist für werdende Väter ein besonders schönes Erlebnis.






Tipp: Auch Ihre Brust gewinnt in der Schwangerschaft an Umfang. Hier ist die Haut ebenfalls dankbar für ein wenig Extrapflege. Sie können den Busen zum Beispiel täglich mit sanft kreisenden Bewegungen von außen nach innen mit etwas Baby-Öl massieren. Den Warzenhof und die Brustwarze selbst sparen Sie dabei am besten aus. Es tut der Haut auch wohl, wenn Sie einen gut sitzenden BH tragen, der die schwerer werdende Brust stützt. Das hilft, einer Überdehnung der Haut vorzubeugen.

Werde ich Schwangerschaftsstreifen bekommen?

Aufgrund der starken Dehnung und der hormonell bedingten, nachlassenden Elastizität der Haut bei werdenden Müttern entstehen manchmal feine Risse in den elastischen Fasern. Das passiert – meistens erst in der 2. Hälfte der Schwangerschaft – vor allem am Bauch, an der Brust und den Hüften. Diese Risse werden als rötlich violette „Schwangerschaftsstreifen“ (Striae distensae oder Striae gravidarum) sichtbar. Sie können leider auch nach der Schwangerschaft bestehen bleiben. Dann werden sie allerdings meistens schmaler und heller im Farbton.
Ob eine Frau Schwangerschaftsstreifen bekommen wird oder nicht, lässt sich nicht vorhersagen. Das hängt von der genetisch bedingten Beschaffenheit ihres Bindegewebes und anderen individuellen Faktoren ab. Hilfreich ist es auf alle Fälle, die Haut durch regelmäßige Pflege und Massage zu unterstützen. Das fördert ihre Elastizität und sorgt für einen guten Feuchtigkeitshaushalt.

Was ist das für eine Linie?

Viele Frauen beobachten, dass im Verlauf ihrer Schwangerschaft eine bräunliche Linie zwischen Nabel und Schamhaaransatz sichtbar wird. Für das Entstehen dieser „Linea fusca“ sind die Hormonveränderungen der Schwangerschaft und MamaSchwangerschaft verantwortlich. Sie beinflussen die Pigmentierung der Haut, also die Bildung und Einlagerung des Hautfarbstoffs Melanin. Mitunter zeigen sich bei werdenden Müttern daher auch bräunliche Flecken im Gesicht. Die UV-Strahlen der Sonne verstärken diesen Effekt, da die Melaninbildung Teil des hauteigenen Sonnenschutzprogramms ist. Guter Sonnenschutz ist deshalb in der Schwangerschaft doppelt sinnvoll. Zum Glück verschwinden die Pigmentflecken und die Linie auf dem Bauch normalerweise bald nach der Geburt Ihres Babys wieder.

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