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Das Neugeborene

Was Ihr Baby Ihnen sagen will

Strampler, Wiege, Kinderwagen: Alles fürs Baby vorzubereiten,
ist eine besondere Freude. Hier finden Sie eine Checkliste zur
Orientierungshilfe. Und viele weitere hilfreiche Informationen
für die allererste Zeit mit Ihrem Baby. Wir verraten Ihnen zum
Beispiel, wie sich Ihr Kleines ganz ohne Worte mit Ihnen
verständigt.
PENATEN® Babypflege
„Hallo Mama!“: Was Ihr Baby Ihnen sagen will
Bestimmt haben Sie sich im Laufe Ihrer Schwangerschaft immer wieder gefragt, wie es sein wird, für Ihr Baby da zu sein. Und nun werden Sie feststellen: Das Elternsein klappt von ganz allein. Sicher, die nötigen Handgriffe brauchen noch etwas Übung, den Alltag zu gestalten dauert seine Zeit. Doch die Beziehung zu Ihrem Baby wächst so schnell, dass es fast unvorstellbar ist, diesen kleinen Menschen einmal nicht gekannt zu haben. Das Schöne ist, wie wunderbar schnell Sie instinktiv verstehen, was Ihr Kind Ihnen mitteilen will. Denn schon Neugeborene können Ihre Bedürfnisse recht gut ausdrücken. Und wir können ihre Signale ebenso selbstverständlich verstehen. Das gilt erst recht für die wichtigsten Personen im Leben eines Kindes: Mama und Papa.

Ein Blick sagt mehr als 1.000 Worte

Verlassen Sie sich also ruhig auf Ihr Gefühl und lassen Sie sich von Ihrem Baby leiten. Bis Ihr Kind sprechen lernt, wird es noch viele Monate dauern. Und doch kann es sich von Anfang an mit Ihnen unterhalten – ganz ohne Worte. Es setzt seinen ganzen Körper ein, um Sie zu „rufen“ oder zu signalisieren: „Jetzt bitte eine Pause.“ Besonders wichtig ist für Babys dabei der Blickkontakt. Sie werden bestimmt schon bemerkt haben, dass Ihr Kind Sie mitunter anschaut, als wollte es Ihr Gesicht studieren. Zwar kann Ihr Baby vorerst längst nicht so gut sehen wie Sie, aber seine Sehfähigkeit ist exakt darauf abgestimmt, ein Gesicht zu erkennen, das etwa auf Armeslänge von dem seinen entfernt ist. Babys sind sehr gute Bobachter. Sie verfolgen genau, welche Gefühle sich in Mamas oder Papas Gesicht spiegeln und reagieren darauf.

„Schaut her, hier bin ich!“

Wenn Ihr Baby mit Ihnen Kontakt aufnehmen will, hat es dafür erstaunlich viele Signale. Allen ist gemeinsam, dass Ihr Kind sich Ihnen zuwendet. Es dreht Ihnen zum Beispiel das Gesicht zu und sieht Sie Das Neugeborenemit weit offenen Augen aufmerksam an. Neugeborene sind dabei oft ganz ruhig und wirken hoch konzentriert. Etwas ältere Babys unterstützen die Kontaktaufnahme mit aufmunternden Arm- und Beinbewegungen. Ein paar Wochen später kommt ein sonniges Lächeln hinzu – eine unwiderstehliche Einladung. Auch durch verschiedenste Laute können Babys bald signalisieren, dass sie an Kontakt interessiert sind. Sie schmatzen, glucksen, gurgeln oder brabbeln um anderen mitzuteilen: „Schaut her, hier bin ich!“
All diese Signale zeigen Ihnen, dass Ihr Baby zum Austausch mit Ihnen bereit ist. Ihr Kind freut sich, wenn Sie jetzt mit ihm reden, mit ihm kuscheln oder spielen. Und wunderbarerweise werden Sie das mühelos verstehen. Vielleicht manchmal etwas verspätet, auch Missverständnisse werden gelegentlich vorkommen. Doch je besser Sie und Ihr Kind sich kennen lernen, desto besser werden Sie einander auch verstehen.

„Uff, jetzt brauche ich eine Pause“

Das bedeutet auch: Sie werden Erfahrung damit haben, wie Ihr Baby Ihnen sagt, dass es eine Pause braucht, um all die neue Eindrücke zu verarbeiten. Dass sie den Kontakt abbrechen wollen, Das Neugeborenesignalisieren Babys ebenfalls. Etwa, indem sie wegblicken, die Augen schließen oder den Kopf bzw. Körper zur Seite drehen. Genügen diese leisen Signale nicht, können Babys auch deutlicher werden. Sie quengeln oder fangen gar an zu weinen.








Übrigens: Da Eltern so gerne mit ihrem Baby schmusen, sind sie mitunter überrascht, wenn das ihrem Kind mal zu viel wird. Natürlich genießen und brauchen Babys viel liebevolle Nähe zu Mama und Papa. Trotzdem will Ihr Kind manchmal einfach seine Ruhe haben. Dann streben Babys geradezu weg aus dem haltenden Arm. Sie strecken ihren Rücken nach hinten durch, winden sich oder treten mit den Füßchen. Selbstverständlich protestiert Ihr Baby damit nicht gegen Sie – oder gegen die Oma, die es endlich auch einmal halten will. Es hat einfach das Bedürfnis, seine momentane Situation zu verändern. Es will vielleicht ausruhen oder ist mit dem Wechsel auf den Arm einer neuen Person überfordert. Wenn Sie diese „Stopp“-Signale respektieren, wird Ihr Baby Sie bald umso glücklicher und ausgeruhter wieder herbeirufen.


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