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Mit dem Baby unterwegs

Babys 1. Sommer -
Rundum sicherer Sommerspaß

Ob erster Spaziergang oder erste Reise: Mit einem Baby ist
anfangs alles neu und ungewohnt. Was gehört in die
Wickeltasche, was ins Urlaubsgepäck – und bei welchem
Wetter darf mein Baby überhaupt ins Freie? Hier finden
Sie viele praktische Tipps.
PENATEN® Babypflege
Ein ganz besonderer Genuss: der 1. Sommer mit Ihrem Baby
Der Sommer ist auch für Ihr Baby eine Zeit, die es in vollen Zügen genießt. Welch ein Glück: Endlich ist es warm genug, um leicht bekleidet oder auch nackig zu strampeln. Das ist eine der größten Freuden für Babys.

Lassen Sie Ihr Baby ruhig immer wieder einmal eine Weile unbekleidet auf einer Decke strampeln oder krabbeln. Auf dem Boden im Zimmer oder auch im Freien. Am schönsten ist das Ganze natürlich ohne Windel. Die frische Luft tut übrigens auch der Haut am Babypo gut und hilft, sie vor Wundwerden zu schützen. Wird Ihr Mit dem Baby unterwegsBaby unruhig oder quengelt, heißt das: Jetzt habe ich genug. Dann ziehen Sie ihr Kind am besten wieder an.

Neugeborene und junge Babys brauchen allerdings auch an heißen Tagen immer leichte, Kleidung. Sie kühlen zu leicht aus und lieben zudem das Gefühl geborgenen Umhülltseins. Das Angebot, länger als ein paar Minuten lang nackt zu strampeln, machen Sie Ihrem Kind daher besser erst im dritten Lebensmonat. Probieren Sie einfach, wie Ihr Baby reagiert.

Für Babys ist ganz klar: Schatten liegt im Trend

Die angenehmste Zeit im Freien ist für Kinder an heißen Sommertagen der frühe Vor- oder der späte Nachmittag. Dann ist es etwas kühler und vor allem ist die Sonnenstrahlung nicht so intensiv: Babys sollten gar nicht und Kleinkinder nur für kurze Zeit direkt in die Sonne. Die Babyhaut befindet sich noch in der Entwicklung und hat keinen Eigenschutz gegen die schädlichen UV-Strahlen der Sonne. Sie benötigt daher sorgfältigen Schutz. Das Sonneneinmaleins Ihres Babys geht so:
 
  • Schatten ist ein Muss. Wenn Ihr Kind im Schatten bleibt, tut das seiner Haut und seinem gesamten Organismus gut. Überhitzung führt bei Kindern leicht zu einem Hitzekollaps, zu viel Sonne auf den Kopf kann einen Sonnenstich verursachen. Deshalb braucht Ihr Kind ein Sonnenhütchen mit breiter Krempe, das Kopf und Gesicht vor der Sonne schützt. Kleinkinder können auch eine Stoffkappe mit breitem Schirm und Nackenschutzteil tragen.
  • Bitte eincremen. Hautärzte raten, Babys leichte, locker sitzende Kleidung mit langen Ärmeln und Beinen anzuziehen. Zusätzlich sollten Sie alle unbedeckten Körperstellen mit einem Baby-Sonnenschutzprodukt mit hohem Lichtschutzfaktor eincremen, vor allem das Gesicht. Übrigens treffen auch im Schatten, also unter einem Schirm oder Baum, noch bis zu 40 Prozent der UV-Strahlen auf die Haut. Ohne Eincremen oder schützende Kleidung geht es daher nicht.
  • Kann ich etwas zu trinken haben? Genau wie bei Ihnen steigt bei Ihrem Kind an heißen Tagen der Flüssigkeitsbedarf. Bieten Sie Ihrem Baby ruhig immer wieder ein Teefläschchen an oder legen Sie es öfter an, wenn Sie stillen.

Ach herrjeh, was summt denn da?

Bienen, Wespen und andere Insekten sind im Sommer hoch aktiv. Vom Kinderwagen hält sie ein darüber gespanntes Insektenschutznetz fern. Besondere Vorsicht ist jedoch geboten, wenn Ihr Kind etwas isst oder trinkt. Wespen setzen sich zum Beispiel auf den Mit dem Baby unterwegsmilchduftenden Sauger, landen auf dem Brei oder erkunden den Keks, an dem Ihr Kind knabbert. Am besten behalten Sie es immer im Blick und wischen Essensreste an seinem Mund und seinen Händen gleich ab. Wenn Sie nach dem Essen alles flott wegräumen, senkt das ebenfalls die Gefahr unerfreulicher Begegnungen.





Plantschvergnügen auf Nummer sicher

Wasser! Dieses glitzernde, spannende Element begeistert Kinder bereits sehr früh. Und ein wenig zu plantschen, ist gerade an heißen Tagen der größte Genuss. Solange Ihr Kind noch nicht frei sitzen kann, sind seine Wasser-Spielbedürfnisse einfach. Vorerst genügt es ihm zum Beispiel, von Ihnen sicher gehalten mit den Füßen im Wasser zu strampeln. Kann Ihr Baby bereits sitzen, eröffnet ein kleines Plantschbecken oder auch die Babywanne mit wenig Wasser ganz neue Möglichkeiten. Hier kann Ihr Kind ausprobieren, was sich mit Wasser alles anstellen lässt. Wie es spitzt, wenn es mit der Hand hinein haut. Dass es sich in die Badebecher füllen lässt oder der Ball darauf schwimmt.

Falls Sie Ihr Baby im Schwimmbad oder am See kurz mit ins Wasser nehmen, gehen Sie am besten ganz langsam und behutsam vor. Der Wechsel von der warmen Luft ins kühlere Wasser fordert den Kreislauf, Babys kann das schnell zu viel werden. Falls Sie merken, dass Ihr Kind sich auf Ihrem Arm steif macht, sich windet oder weint, hat es keine Lust auf das ungewohnte Badeexperiment. Dann gehen Sie lieber gleich wieder mit ihm an Land.

Tipp: Schon auf Krabbelkinder wirkt Wasser wie ein Magnet, der sie unwiderstehlich anzieht. Ob Plantschbecken, Ententeich oder Badesee, die oberste Sicherheitsregel rund ums Wasser lautet: Seien Sie auf alles gefasst und lassen Sie Ihr Kind keinen Moment aus den Augen. Schon wenige Zentimeter flaches Wasser kann für Babys und Kleinkinder lebensgefährlich werden, wenn sie mit dem Gesicht hinein geraten. Sie verlieren sofort die Orientierung und können sich nicht mehr alleine aufrichten.

Eine Extraportion Feuchtigkeit freut die zarte Babyhaut

Warme, trocken Luft oder längeres Plantschen begünstigen den Feuchtigkeitsverlust der Haut. Zum Ausgleich benötigt die zarte Babyhaut auch im Sommer und speziell nach dem Aufenthalt im Wasser intensive Pflege. Eine Baby-Lotion oder Baby-Pflegcreme spendet der Haut Feuchtigkeit und unterstützt sie darin, ihren Feuchtigkeitshaushalt in der Balance zu halten.

 
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