Babys Schlaf
Babys Schlaf
So entwickelt sich der Schlafrhythmus
So entwickelt sich der Schlafrhythmus
Ein ruhig schlafendes Baby ist ein wunderbarer Anblick, der Eltern
in glückliches Staunen versetzt. Bis Ihr Kleines einen verlässlichen
Tag-Nacht-Rhythmus gefunden hat, kann es allerdings eine
ganze Weile dauern. Warum das so ist – und wie Sie
Ihrem Baby dabei helfen können, bald einen guten
Schlafrhythmus zu entwickeln, lesen Sie hier.
in glückliches Staunen versetzt. Bis Ihr Kleines einen verlässlichen
Tag-Nacht-Rhythmus gefunden hat, kann es allerdings eine
ganze Weile dauern. Warum das so ist – und wie Sie
Ihrem Baby dabei helfen können, bald einen guten
Schlafrhythmus zu entwickeln, lesen Sie hier.


Auch Schlafen will gelernt sein: So entwickelt sich der Schlafrhythmus Ihres Babys
Babys brauchen viel Schlaf, damit sie sich gut entwickeln. Schon in der Geborgenheit von Mamas Bauch schlafen die Kleinen die meiste Zeit. Wenn Kinder dann das Licht der Welt erblicken, ändert sich erst einmal nichts: Ob Tag oder Nacht – Ihr Baby schläft, wann es gerade Lust hat. An den Rhythmus der Tageszeiten müssen sich Kinder erst gewöhnen.
andererseits aber viele Pausen, um all die neuen Eindrücke zu verarbeiten. Zwar ist der Schlafbedarf schon bei Babys individuell verschiedenen. Doch gelten in etwa folgende, von Forschern gesammelte Erfahrungswerte:
Schnell mal eine Mütze Schlaf – für Babys selbstverständlich
Gerade machte Ihr Baby einen ganz munteren Eindruck und kurz darauf ist es eingeschlummert? Noch dazu mitten im größten Tumult? Dieses spontane Schlafverhalten ist typisch für Neugeborene und Babys. Sie sind einerseits neugierig auf Ihre Umgebung. Brauchen
andererseits aber viele Pausen, um all die neuen Eindrücke zu verarbeiten. Zwar ist der Schlafbedarf schon bei Babys individuell verschiedenen. Doch gelten in etwa folgende, von Forschern gesammelte Erfahrungswerte:- Neugeborene schlafen durchschnittlich 16 Stunden am Tag – die Bandbreite reicht dabei jedoch von 13 bis 20 Stunden. Dass sie dabei auch nachts häufig wach sind, liegt nicht nur daran, dass sie Tag und Nacht nicht unterscheiden können, sondern daran, dass sie oft Hunger haben. Ihr Baby wächst sehr schnell und eine Milchmahlzeit, insbesondere eine Stillmahlzeit, hält nicht lange vor. Erst mit etwa 3 Monaten sind die meisten Babys von ihrer Entwicklung her so weit, dass sie nachts länger durchschlafen können. Sie kommen nun auch mal sechs, acht Stunden ohne Nahrung aus. Schlafforscher wissen zudem, dass Kinder anfangs weniger Tiefschlaf-, dafür lange und intensive Traumschlafphasen haben In diesen verarbeiten sie vermutlich ihre Erlebnisse. Allerdings schrecken Babys in den Traumphasen auch besonders leicht hoch. Das macht ihren Schlaf in den ersten Lebensmonaten anfälliger für Störungen, etwa durch Geräusche in ihrer Umgebung. Dass Ihr Baby gerade träumt können Sie übrigens sogar sehen: Hinter den geschlossenen Lidern bewegen sich seine Augen. Eventuell gehen auch die Gesichtszüge mit.
- Zwischen dem ersten und sechsten Lebensmonat benötigen Babys ca. 15 Stunden Schlaf. Von denen sie mit einem halben Jahr im Schnitt bereits 12 in die Nacht verlegt haben (wobei manche Babys nachts nur 9, andere über 14 Stunden schlafen). Viele Eltern beobachten, dass ihr Baby im Alter von vier bis sechs Monaten besonders gut schläft: Die Anpassung an das Leben außerhalb des Mutterleibs ist abgeschlossen, auch die Verdauung hat sich eingespielt.
- Im 2. Lebenshalbjahr kommen Kinder pro Tag auf rund 14 Stunden Schlaf. Wie viele Stunden davon dann bei 1-Jährigen auf den Nachtschlaf entfallen, ist wieder recht unterschiedlich. Im Mittel dauert ihr Nachtschlaf 12,5 Stunden; im Einzelfall kann er aber auch nur 10 oder bis zu 14 Stunden lang sein.
- 1-Jährige brauchen durchschnittlich 13 bis 13,5 Stunden Schlaf, ein Großteil davon entfällt auf die Nacht. Entsprechend reduzieren sich Anzahl und Länge der Nickerchen, die ein Kind tagsüber macht, noch weiter.
- 2-Jährige schlafen nachts zwischen 10 und 13 Stunden, manche Kinder machen jetzt schon keinen Mittagsschlaf mehr. Die normale Bandbreite ist also recht groß und der biologisch vorgegebene Schlafbedarf von Kind zu Kind verschieden. Auch das hat einen Einfluss darauf, welches Schlafverhalten Ihr Kind entwickelt.
Tag oder Nacht? Der Familienalltag bringt Klarheit
Im Laufe der Zeit pendelt sich im Zusammenleben mit Ihrem Baby automatisch ein gewisser Alltagsablauf ein. Ganz allmählich passt sich Ihr Kind dabei über die Monate hinweg Ihrem Tag-Nachtrhythmus ein ganzes Stück weit an. Ihr Baby ist nun überwiegend tagsüber wach,
seine Hauptschlafenszeit verlagert sich in die Nacht. Wobei mehrere Nickerchen am Tag vorerst ebenso dazu gehören wie nächtliches Aufwachen. Sie können Ihrem Baby das Hineinfinden in einen halbwegs geregelten Tag-Nacht-Rhythmus übrigens erleichtern: Es hilft ihm zum Beispiel sehr, wenn sein Alltag möglichst geregelt verläuft. Daher ist es auch sinnvoll, gemeinsame Termine außerhalb der Zeiten zu planen, zu denen Ihr Baby meistens schläft.
Tagsüber genügt schließlich der Mittagsschlaf
Im zweiten Lebenshalbjahr steigen Babys allmählich auf festere Kost um. Der abendliche Brei bedeutet meistens auch, dass sie nachts keine Mahlzeit mehr brauchen. Das fördert das Durchschlafen über längere Strecken. Die ruhige Nachtzeit kann sich auf bis zu elf Stunden ausdehnen. Außerdem hat die Gewohnheit inzwischen die innere Uhr Ihres Babys korrekt eingestellt: Dunkelheit bedeutet Schlaf und Ihr Kind ist am Tagesende auch müde. Helligkeit verbindet Ihr Kind hingegen nun mit Aktivität und Wachsein. Was nicht heißt, dass ältere Babys tagsüber nicht mehr schlafen. Viele machen morgens und gegen Mittag ein Nickerchen und sind erst nachmittags so richtig quietschfidel. Ab dem ersten Geburtstag fällt dann oft der Vormittagsschlaf weg. Die Kleinen beschränken sich nun auf den Mittagsschlaf. Den geben Kinder typischerweise erst mit ungefähr drei Jahren auf (wobei sie trotzdem tagsüber eine Ruhepause benötigen). Dafür schlafen sie dann nachts bis zu zwölf Stunden am Stück.Soweit die Statistik, doch: Jedes Kind ist ein eigener kleiner Mensch. Wann ein Kind wie lange durchschläft und wie viel Schlaf es insgesamt benötigt, ist recht unterschiedlich. Außerdem kommt es vor, dass Kinder ihre Gewohnheiten einfach mal umstoßen, etwas bei einem Wachstumsschub. Dann kann es sein, dass Ihnen das Ein- und Durchschlafen eine Zeit lang wieder etwas schwerer fällt.
Tipp: Legen Sie ihr Baby zum Schlafen am besten immer auf den Rücken – auch tagsüber. Dies hat sich nach Expertenmeinung als sicherste und gesündeste Schlafposition erwiesen.
Weitere Informationen finden Sie in der "Kleinen Einschlaflektüre" von Penaten®



















































