Die Babyhaut
Die Babyhaut
Warum Babyhaut besonders ist
Warum Babyhaut besonders ist
Die Haut ist unser größtes Organ. Sie hat viele wichtige
Aufgaben – und großen Einfluss auf unsere Gesundheit
und unser Wohlbefinden. Das gilt erst recht für Ihr Baby.
Denn die wunderbar zarte Babyhaut ist tatsächlich etwas
ganz Besonderes.
Aufgaben – und großen Einfluss auf unsere Gesundheit
und unser Wohlbefinden. Das gilt erst recht für Ihr Baby.
Denn die wunderbar zarte Babyhaut ist tatsächlich etwas
ganz Besonderes.


Babyhaut – von Anfang an ein wahres Wunder
Ihr Kind, dieser ganz besondere kleine Mensch, ist einmalig. Staunenswert perfekt und doch schutzbedürftig. Voller Lebenskraft und doch ganz zart. Genau wie seine Haut. Auch die ist ein wahres Wunder. Sie erfüllt vom 1. Tag an zuverlässig viele wichtige Aufgaben. Und sie hat auf die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres Babys großen Einfluss. Dabei ist sie, wie der gesamte Organismus Ihres Kindes, noch im Wachstum und in der Entwicklung. Sie unterscheidet sie sich deshalb in einigen wesentlichen Eigenschaften von der Erwachsenenhaut: Die Haut Ihres Babys ist dünner als Ihre eigene
Unsere Haut besteht aus mehreren Schichten, deren Zellen jeweils spezielle Aufgaben und Eigenschaften haben. Zwar ist die Babyhaut genauso aufgebaut, wie Erwachsenenhaut, sie ist jedoch insgesamt noch dünner und
weniger weit entwickelt als Ihre Haut. So ist bei der Babyhaut z.B. die oberste Schicht, die Hornschicht, weit durchlässiger. Ihre Zellen sind kleiner, lockerer gepackt und überlappen sich noch nicht. Durch die so entstehenden Lücken zwischen den Zellen geht die Feuchtigkeit leichter verloren, Bakterien können schneller eindringen. Auch auf mechanische Reize, etwa ein scheuerndes Kleidungsstück, reagiert die Haut Ihres Babys viel empfindlicher als Ihre. Probleme mit fettiger Haut? Das kennen Babys nicht
Damit die Haut ihre natürliche Barrierefunktion aufbauen und erhalten kann, benötigt sie neben Feuchtigkeit auch sogenannte Lipide. Das sind ölig-fettige Substanzen, die von den Talgdrüsen der Haut produziert werden. Diese sind bei Babys und Kindern zwar angelegt, aber noch kaum aktiv. Das reduziert den natürlichen Lipidfilm, der hilft, die Haut vor dem Austrocknen zu schützen.Eine ausreichende Lipidproduktion ist auch wichtig für den körpereigenen Säureschutz-mantel der Haut. Dieser besteht aus einem Wasser-Fett(Lipid)-Film. Bei Erwachsenen hat der hauteigene Säureschutzmantel einen pH-Wert von ca. 5,5. Er liegt damit im sauren Bereich und hemmt das Wachstum von Bakterien. Bei Neugeborenen liegt der pH-Wert im neutralen Bereich von 7 - ein Anzeichen dafür, dass der Säureschutzmantel noch nicht ausgereift ist.
Die Kunst des Schwitzens beherrscht Babyhaut nur bedingt
Die Schweißdrüsen der Babyhaut arbeiten in den ersten 2,5 Lebensjahren nur zum Teil. Zudem wird ihre Aktivität über ein Nervensystem gesteuert, das noch ausreifen muss. Die körpereigene
Kühlfunktion des Schwitzens (durch den auf der Haut verdunstenden Schweiß) funktioniert daher bei Säuglingen und Kleinkindern nur unzuverlässig. Säuglinge haben jedoch im Verhältnis zu ihrem Gewicht eine deutlich größere Körperoberfläche als Erwachsene. Das bedeutet, sie haben eine größere Kontaktfläche zur umgebenden Luft. Deshalb unterkühlt oder überhitzt Ihr Baby leichter als Sie.
Tipp: Um schnell zu prüfen, ob sich Ihr Baby von der Temperatur her wohl fühlt, schieben Sie einfach zwei Finger in den Nackenausschnitt seiner Kleidung. Fühlt sich die Haut hier warm und trocken an, ist alles in Ordnung. Verschwitzte Haut weist darauf hin, dass es Ihrem Kind zu warm ist.
Feuchtigkeit ist für junge Haut besonders kostbar
Die Durchlässigkeit der Haut und die geringe Talgproduktion begünstigen den raschen Feuchtigkeitsverlust der Baby- und Kinderhaut. Äußere Faktoren wie trockene Raumluft, Kälte oder Wind können diesen noch begünstigen. Die Haut Ihres Babys benötigt daher Pflege, die ihr reichlich Feuchtigkeit spendet und so die natürliche Hautbarriere unterstützt.Zarte Haut mag keine Sonne
Der Hautfarbstoff Melanin hilft, die Haut vor den schädlichen UV-Strahlen der Sonne zu schützen. Dieser Eigenschutz fehlt der Haut Ihres Babys, denn sie produziert noch sehr wenig Melanin. Das heißt, die Haut Ihres Babys hat der Sonne erst einmal nichts entgegenzusetzen und verbrennt sehr leicht. Guter Sonnenschutz ist gerade für Babys und Kleinkinder daher unentbehrlich. Am besten bleiben sie im Schatten, zusätzlich geschützt durch leichte, locker sitzende Kleidung mit langen Ärmeln und Beinen. Alle unbedeckten Hautstellen benötigen extra UV-Schutz durch eine Baby-Sonnencreme – übrigens auch an sonnigen Wintertagen. Ein breitkrempiges Sonnenhütchen ist ebenfalls sinnvoll: Es schützt den Kopf Ihres Kindes vor der Sonne und spendet seinem Gesicht Schatten. Für Kleinkinder gibt es auch Kappen mit breitem Schirm und extra Nackenschutz.Babyhaut reagiert besonders sensibel
Eben weil sie noch in der Entwicklung ist, reagiert die Haut Ihres Kindes auf verschiedene Umwelteinflüsse so hoch sensibel. Zart wie sie ist, kann sie reizenden Stoffen und Feuchtigkeitsverlust wenig entgegensetzen. Daher zeigt Babyhaut viel schneller Irritationen und
Reizungen als die Haut Erwachsener. Weil sie so einzigartig ist, benötigt sie besonders liebevolle Pflege, die ihre gesunde Entwicklung fördert. Und Pflegeprodukte, die auf ihre speziellen Bedürfnisse abgestimmt sind. Wussten Sie übrigens, dass die Hautfläche bei Babys und Kleinkindern im Verhältnis zum Gewicht größer ist als bei Erwachsenen? Umso schöner für Ihr Kind, wenn es sich von Kopf bis Fuß in seiner Haut wohl fühlt!



















































